Anlaufspur mit Fräse, Arbeitsbühne und Kran auf einer Skisprungschanze

Inbetriebnahme von Anlaufspuren

Die Peter Riedel GmbH übernimmt die Inbetriebnahme Ihrer Anlaufspur. Wir montieren und richten MASTERTRACK oder CLUBTRACK auf dem Unterbau aus und prüfen das Zusammenspiel der Systemkomponenten.

Projekt besprechen Direkter Kontakt

Was umfasst die Inbetriebnahme einer Anlaufspur?

Wir übernehmen die Inbetriebnahme von MASTERTRACK- und CLUBTRACK-Anlaufspuren. Der Auftraggeber stellt dafür einen vorhandenen, geeigneten Unterbau aus Beton, Stahl oder Holz bereit. Fundamentarbeiten gehören nicht zu unserem Leistungsumfang.

Auf dem vorbereiteten Unterbau montieren wir die Spurelemente und richten sie nach der Projektgeometrie aus. Bei CLUBTRACK beginnt die Ausrichtung am FIS-0-Punkt. Bei MASTERTRACK stimmen wir Spur, Kühlung, Steuerung und Fräse aufeinander ab.

Welche weiteren Komponenten dazukommen, richtet sich nach der Anlage. Bewässerung, Gates, Stahlbau oder Winden beziehen wir ein, wenn sie Teil des Auftrags sind. Danach prüfen wir, ob die Komponenten mit der Spur zusammenarbeiten.

Nach Abschluss unserer Arbeiten ist die Anlage auf den Betrieb und die anschließende Abnahme vorbereitet. Die formale FIS-Homologation oder Wettkampffreigabe erteilen die zuständigen Stellen.

Monteure richten ein MASTERTRACK-Spurelement mit Wasserwaage und Zollstock aus
Monteure markieren den Unterbau für die Montage einer CLUBTRACK-Anlaufspur
Monteure verschrauben Spurelemente der Anlaufspur unterhalb des Schanzenturms

So nehmen wir Anlaufspuren in Betrieb

  1. Projektumfang abstimmen

    Vor dem Einsatz klären wir, welches System montiert wird, ob der vorhandene Unterbau vorbereitet ist und welche Komponenten zum Auftrag gehören.

  2. Spur montieren und ausrichten

    Wir montieren die Spurelemente auf dem vorhandenen Unterbau und richten sie nach der Projektgeometrie aus. Bei CLUBTRACK dient der FIS-0-Punkt als Ausgangspunkt.

  3. Komponenten in Betrieb nehmen

    Je nach System nehmen wir Kühlung, Bewässerung, Steuerung oder Fräse in Betrieb.

  1. Funktion und Zusammenspiel prüfen

    Wir prüfen Spur, Wasserfluss, Dichtheit, Steuerung und weitere zum Auftrag gehörende Komponenten.

  2. Abnahme vorbereiten

    Nach der technischen Prüfung bereiten wir die Anlage auf den Betrieb und die anschließende Abnahme vor. Die formale Freigabe bleibt bei den zuständigen Stellen.

Welche Technik wir in Betrieb nehmen

Fräse beim Bearbeiten der gekühlten Eisspur einer MASTERTRACK-Anlage

MASTERTRACK mit Kühlung und Fräse

Bei MASTERTRACK nehmen wir die Anlaufspur zusammen mit Spurkühlung, Steuerung und Frästechnik in Betrieb. Wir stellen die beteiligten Komponenten ein und prüfen, ob Kühlung, Eisaufbau und Fräse als System zusammenarbeiten.

Wasser fließt über die farbigen Spurelemente einer CLUBTRACK-Anlaufspur

CLUBTRACK mit Bewässerung

Bei CLUBTRACK richten wir die Spurelemente am FIS-0-Punkt aus und nehmen die Bewässerung in Betrieb. Dabei regulieren wir die Wasserauslässe und kontrollieren, ob das Wasser vollflächig über die Spur läuft, ohne auf den Unterbau auszutreten.

Montage einer technischen Komponente mit Hebezeug an einer Anlaufspur

Weitere Technik im Projektumfang

Wenn Gates, Stahlbau, Winden oder Hebetechnik zum Auftrag gehören, beziehen wir sie in die Inbetriebnahme ein. Wir kontrollieren die Montage und testen die Funktionen, die unmittelbar mit der Anlaufspur zusammenhängen.

Voraussetzungen für die Inbetriebnahme der Anlaufspur

Systeme
MASTERTRACK und CLUBTRACK
Unterbau
vorhanden, geeignet und profilgenau
Materialien
Beton, Stahl oder Holz
Ausrichtung
nach Projektgeometrie, bei CLUBTRACK ab FIS-0-Punkt
Komponenten
Kühlung, Bewässerung, Steuerung, Fräse, Gates, Stahlbau oder Winden
Prüfung
Ausrichtung, Wasserfluss, Dichtheit und Systemfunktionen
Abnahme
technisch vorbereiten und fachlich begleiten

Anlaufspuren in Deutschland, Polen, Österreich und Japan

  • MASTERTRACK-Eisspur der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen im Winter

    Garmisch-Partenkirchen, Deutschland

    An der Olympiaschanze ersetzten wir die Kühlanlage, passten die Steuerung an und bereiteten die MASTERTRACK-Eisspur für den Betrieb vor.

  • Betonierter Unterbau der Anlaufspur während des Schanzenumbaus in Zakopane

    Zakopane, Polen

    Beim Komplettumbau in Zakopane gehörten Anlaufspuren, Gates und Banden zu unserem Projektumfang.

  • Fräse auf der MASTERTRACK-Anlaufspur der K60 in Saalfelden

    Saalfelden, Österreich

    Für die K60 passten wir den vorhandenen Untergrund an, installierten MASTERTRACK und prüften Spurkühlung, Fräse und weitere Komponenten im Betrieb.

  • Monteure der Peter Riedel GmbH mit Spurtechnik an einer Skisprunganlage in Japan

    Japan

    In Japan betreuten wir vier Anlagen in Sapporo-Okurayama, Miyanomori, Zao und Hanawa.

Häufig gestellte Fragen zur Inbetriebnahme von Anlaufspuren

Was muss vor der Inbetriebnahme einer Anlaufspur vorhanden sein?

Erforderlich ist ein vorhandener, geeigneter und profilgenauer Unterbau aus Beton, Stahl oder Holz. Der Auftraggeber stellt ihn vorbereitet bereit.

Nehmen Sie MASTERTRACK und CLUBTRACK in Betrieb?

Ja. Wir montieren und richten beide Systeme aus. Bei MASTERTRACK gehören je nach Auftrag Kühlung, Steuerung und Fräse dazu. Bei CLUBTRACK nehmen wir unter anderem die Bewässerung in Betrieb.

Welche Komponenten werden bei der Inbetriebnahme geprüft?

Wir kontrollieren je nach Auftrag Spurverlauf, Kühlung, Bewässerung, Wasserfluss, Dichtheit, Steuerung und Fräse.

Übernimmt Peter Riedel auch die Fundamentarbeiten?

Nein. Für unsere Arbeiten muss ein geeigneter Unterbau vorhanden sein. Wir montieren und richten die Anlaufspur darauf aus und nehmen die zum Projekt gehörenden Komponenten in Betrieb.

Wer ist für FIS-Homologation und Wettkampffreigabe zuständig?

Die FIS-Homologation erteilen die zuständigen FIS-Stellen. Ob ein konkreter Wettkampf durchgeführt werden kann, entscheiden die dafür verantwortlichen Stellen vor Ort. Wir bereiten die Spur technisch vor.

Ice Cutter von Peter Riedel auf der Anlaufspur der Bergiselschanze über Innsbruck

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