Sporttechnologie
Vom Holmenkollen bis zur Nachwuchsschanze
Es gibt wohl kaum einen Ort, der enger mit dem Skispringen verbunden ist als der Holmenkollen. Und es gibt kaum einen Ort, an dem Peter Riedel Sports Technology bislang mehr „Spuren“ hinterlassen hat.
Mit dem aktuellen Projekt an der K10-Schanze am Midtstubakken schließt sich nun ein Kreis: Auch die letzte Schanze im Umfeld des Holmenkollen, die bislang noch ohne Riedel-Anlaufspur auskommen musste, bekommt jetzt Technik aus dem Erzgebirge.
Damit ist der gesamte Schanzenkomplex rund um den Holmenkollen und den benachbarten Midtstubakken mit Riedel-Technologie ausgestattet. Für Peter Riedel ist das weit mehr als ein weiterer Auftrag. Norwegen ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil der Unternehmensgeschichte und eine der engsten internationalen Verbindungen des Unternehmens.
Der aktuelle Auftrag führt dabei bewusst weg vom großen Weltcup-Spektakel und hin zur Basis des Sports. Die K10 am Midtstubakken ist eine kleine Nachwuchsschanze, auf der vor allem junge Springer ihre ersten Erfahrungen sammeln und an ihrer Technik feilen. Genau für diesen Einsatzbereich hat Riedel mit der Clubtrack-Spur ein Anlaufspursystem entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Vereinen und Nachwuchsathleten zugeschnitten ist, jedoch die gleiche DNA der Weltcupschanzen enthält. Das System bietet ganzjährige Nutzung, ist wartungsarm und kommt ohne aufwendige Kühlanlage aus. Damit wird Anlaufqualität auch dort verfügbar, wo nicht die Infrastruktur einer großen Weltcupschanze vorhanden ist.
Dass gerade diese kleine Schanze nun ebenfalls eine Riedel-Spur erhält, passt deshalb besonders gut zur Philosophie des Unternehmens. Denn gute Schanzentechnik soll nicht erst beim Weltcup beginnen. Sie beginnt dort, wo Kinder und Jugendliche den Sport lernen.